Auenwald/Backnang

Letzte Änderung/last update: 2016-05-30

 

Auenwald liegt östlich von Backnang innerhalb des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald an dessen westlichem Rand. Es besteht aus den ehemals selbstständigen Dörfern Däfern, Hohnweiler, Lippoldsweiler, Ebersberg, Unter-, Mittel- und Oberbrüden und einigen Höfen. Das Barockschloß auf dem Ebersberg verweist auf alte Zeiten, als die Gegend noch ein großes Rittergut war, das erst relativ spät (1786) von Herzog Carl Eugen erworben wurde (Verkäufer war das Zisterzienserkloster Schöntal, Kaufpreis unbekannt) und damit zum Herzogtum Württemberg gehörte.

Der Autor dieser Seiten lebt seit fast 40 Jahren am Fuße des Ebersbergs und wird in loser Folge aus seiner Umgebung berichten, wenn möglich familienbezogen.

 

 

Ein seltener Gast: eine Misteldrossel

 
Am Ende einer langen Winterperiode mit vielen Frostnächten besuchen uns hungrige Vögel, die sonst eher in England oder in Norddeutschland leben. Diese Szene wurde am 23.2.2013 an unserem Sitzplatz unter dem Kirschbaum aufgenommen.
 

A rare visitor: a Mistle Thrush

 
At the end of a long winter season with many frosty nights hungry birds normally living in England or Northern Germany are visiting us here in the South. This video clip taken on Feb. 23, 2013 shows a small seating area under our cherry tree.
 

 

Ein häufiger Gast: ein Waschbär

 Als wir nach unserem REHA-Aufenthalt im März 2016 wieder nach Hause kamen, wunderten wir uns, wer die Zerstörungen in unserem Hausgarten (abgeknickte Äste, umgeworfenes Vogelfutter-Haus, abgerissene Vogelfutter-Behälter) verursacht hat. Wir haben den Waschbären nie gesehen – bis heute morgen (24.4.2016) um ca. 6 Uhr.
Nach einem Toilettengang schaute ich zur Kontrolle in den Garten und wunderte mich, dass sich Zweige heftig bewegten, obwohl Windstille war (die Brille hatte ich noch nicht aufgesetzt). Beim zweiten Blick sah ich den Waschbären, der versuchte, aus einem Futterbehälter Vogelfutter zu angeln. Ich öffnete die Schiebetür zum Wintergarten und dann die Schiebetür zur Terrasse und stand jetzt ca. 5 Meter vor ihm, was ihn überhaupt nicht störte. Erst lautes Rufen ließ ihn aufblicken und langsam im Gebüsch verschwinden.
Kaum war ich im Wohnzimmer, da saß er schon wieder am Futterbehälter! Diesmal war ich noch lauter und warf ihm einen Kieselstein hinterher, freilich ohne ihn zu treffen. Zurück im Wohnzimmer saß er abermals am Futterbehälter. Jetzt weckte ich meine Frau, die in ihr Zimmer ging, den Rolladen geräuschvoll hochzog, das Fenster öffnete und den Waschbären laut beschimpfte. Der saß ca. 8 Meter entfernt im Gebüsch und ließ sich nicht stören! Nun holte ich meine Kamera und filmte unten stehende Videosequenz, bis er erfolglos abzog. So viel zum Thema:
„Waschbären sind scheu und nachtaktiv“!

Seither sehen wir immer wieder Zeichen seiner nächtlichen Streifzüge - und am 20.5.2016 so gegen 22h saß er wieder im Gebüsch und versuchte, ans Vogelfutter zu kommen. Helga nahm einen kleinen Plastikhocker und ging auf ihn los. Er verzog sich in die Goldzypresse und war nach kurzer Zeit wieder am Futterbehälter. Nun nahm Helga einen großen Knäuel aus Juteschnur und schlug nach dem Waschbären, der sich für diesen Abend endgültig verzog - wer weiß, was in der Nacht passierte.

10. Juni 2017

"Wilde" Tiere im Garten

Außer Waschbären besuchen uns dieses Jahr Raben, Ringeltauben, Türkentauben, ein Igel und - etwas seltener - diese beiden Tiere (siehe Video):

 

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