Umwelt und Natur

Umwelt und Natur

5.7.18: Und die Schmetterlinge bevölkern wieder den Garten. An den Brennnesseln sind dieses Jahr allerdings noch keine Raupen. Die Raupen vom Schwalbenschwanz entwickelten sich wie jedes Jahr recht früh an der großen Königskerze und die gedeiht trotzdem prächtig. Der Schmetterling unten läßt sich schwer bestimmen, wie wenn es eine Kreuzung zwischen Eisfalter und Schillerfalter wäre.

Photo vom 26.6.18 Edgar

und dazu 1 Strophe eines Gedichtes vom 29.6.18, verändert nach Hölder(lin) alias Scardanelli, Dichtungen nach 1806, von Edgar

 

Höheres Leben

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Die prächtige Natur verschönt seine Tage,

Der Geist in ihm gewährt ihm neues Trachten

In seinem Innern, Wahrheit und höheren Sinn,

Antwort auf manch seltene Frage.

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27. März 18: Die Frösche und Kröten haben die wenigen warme Tage gut genutzt um ihre Hochzeit zu feiern. Der Gartenteich hat gebrodelt, wenn man ankam und sie überraschte. Schnell waren sie wieder verschwunden, als es noch einmal kalt wurde. Allerdings sind dann die Laichballen noch einmal leicht eingefroren. Die nächsten warme Tage werden zeigen, ob sie überlebt haben. Letztes Jahr war der Teich voll mit Kaulquappen. 

17. Februar 18: Draußen schneit es, nächste Woche soll es noch mehr schneien und kälter werden, aber einen richtigen Winter werden wir wohl nicht mehr bekommen, dafür weiterhin Aprilwetter. Der Futterplatz im Garten wird weiterhin gut angenommen. Der Dompfaff, im Volksmund, also der Gimpel ließ sich zum ersten Mal sehen. Gefüttert wird immer weniger. Die Vögel haben ja auch schon Frühlingsgefühle und besetzen ihre eigenen Reviere.

19. Januar 18: Winter gab es noch keinen dieses Jahr. Dafür eher Aprilwetter, viel Regen, auch etwas Schnee, und immer wieder Temperaturen von über 10 o C. Niederschläge gab es reichlich und weitere sind angekündigt. Der Boden ist allerdings bereits mit Wasser gesättigt. Überall steht Wasser auf den Äckern und selbst auf den Wiesen.

Im Gegensatz zum letzen Jahr sind zahlreiche Vögel am Futterplatz im Garten. Im Spätherbst waren es oft über 2 Dutzend gleichzeitig. Wohl seit auch andere füttern, sind es weniger, aber 100 kg Futter werden sie bis zum Frühling vertilgt haben.

Die Distelfinken kommen dieses Jahr nur paarweise. Letztes Jahr sind sie noch scharweise eingefallen und haben lautstark alle anderen Vögel vertrieben. Dieses Jahr finden sie in der freien Natur noch genügend Nahrung. Es werden ja auch immer mehr Blühstreifen angelegt. Insekten gab es im vergangenen Jahr auch wieder reichlich, im Gegensatz zum vorhergegangenen Jahr.

 

 

23. Januar 17: Das Rotkehlchen ist ein gern gesehener Gast im Garten. Zur Zeit ist die Futtersäule aber vor allem von einem Schwarm Distelfinken besetzt. Kirschen gibt es im Winter aber keine, aber das Bild der Kirschblüte entstand am 1.11.16. Edgar

26. Juni 16: Der Winter ist wieder nicht gekommen. Dafür ist es im Frühjahr lang kalt geblieben, aber ohne Nachtfröste, nur die ganz frühen Sorten, Mirabellen und Pfirsiche, haben gelitten. Geregnet hat es ausgiebig. Vielerorts gab es Unwetter und Hochwasserschäden. Gündelbach ist davon ganz verschont geblieben. Erstaunlicherweise gibt es im Garten nicht so viele Nacktschnecken wie in früheren Jahren. Die vielen Blindschleichen und die Erdkröten machen sich nützlich und eine junge Ringelnatter war im Gartenteich auch zu sichten, daneben verschiedene Laichballen von Amphibien, auch der Wasserfrosch ist da. Eine wild aufgegangene Rose hat dieses Jahr zum ersten Mal geblüht, kleinblütig und weiß. Ein Ölkäfer wurde neu entdeckt.

21. Mai 14: Das Nachtpfauenauge hat den Winter überlebt und einen Besuch bei den Tomatensetzlingen am Haus gemacht.

Nachtpfauenauge 14.4.14  Edgar

5. Juli 13: Unerwünschtes herauszureißen, Unkräuter, inzwischen Wildkräuter genannt, hat auch Vorteile. Man sieht Dinge, die man beim Hacken übersehen hätte. Heute morgen waren es 2 riesengroße Schmetterlingsraupen in den Walderdbeeren. Eine schickte sich bereits an, sich zu verpuppen. Vor Wochen hatten sich die Raupen an den Weiden gütlich getan. Wahrscheinlich werden es Nachtpfauenaugen.

Raupe auf Wanderschaft. 14.6.13 Edgar

Ausgewachsene Raupe an den Erdbeeren. 5.7.13 Edgar

Die Wespenspinne ist zwar wieder da, aber sie macht sich noch rar dieses Jahr. Bild vom 18.8.12 Edgar

Wespenspinne in ihrem Riesen-Netz vom letzten Jahr. 18.8.12 Edgar

1. Juli 13: Der Sommer nimmt Anlauf und setzt sich langsam fest. Die Rosen blühen und duften. Der Garten ist voller Leben. Erbsen und Erdbeeren gibt es reichlich im Garten. Die Frühkartoffeln sind schon zur Hälfte geerntet. Die Lagerkartoffeln, Sorte Sieglinde, gedeiht prächtig und fängt bereits zu Blühen an. Die nicht so erwünschten Pflanzen gedeihen dank des Regens noch prächtiger. Sie werden eben immer wieder herausgerissen.

21.6.13: Das Azorenhoch mit dem azurblauen Himmel nimmt Anlauf. Blick vom Garten auf das Dorf. Edgar

21.6.13: Eine Rose im Garten in ihrer ganzen Pracht. Edgar

Der Mohn breitet sich im ganzen Garten aus. 21.6.13 Edgar

Ein prächtiges Rot. 21.6.13 Edgar

Wer ist die Schönere. 21.6.13 Edgar

Diese Rose stand auf dem bei der Flurbereinigung neugeschaffenen Weg und wurde umgesetzt. 21.6.13 Edgar

Rosen, Disteln und Taglilien. 1.7.13 Edgar

Flockenblume mit Besucher. 1.7.13 Edgar

Die Mariendisteln haben sich letztes Jahr von allein im Garten angesiedelt und suchten sich einen neuen Patz aus. 1.7.13 Edgar

Alles was ein Haus hat darf im Garten bleiben. 1.7.13 Edgar

Die Erdbeeren neigen sich zur Neige, der Tabak gedeiht. 1.7.13 Edgar

Der Gündelbach führt reichlich Wasser dieses Jahr. 21.6.13 Edgar

Eine Uhr braucht man im Garten nicht. 1.7.13 Edgar

Die Tomate ist noch grün. 1.7.13

Fingerhut an der ehemaligen Salzeiche. 27.6.13 Edgar

Knabenkraut oberhalb des Sportplatzes. 21.6.13 Edgar

31. Mai 13: Frühling in der Natur. Eigentlich könnte man den ganzen Tag fotografieren. Hier nur wenige Bilder.

Im Weinberg, wo noch nicht abgespritzt wird.    Edgar 24.4.13

Der erste Schaf-Champignon hat für eine ganze Mahlzeit gereicht.  Edgar 19.5.13

Zauneidechse im Garten beim Frühsport: Sonnen     Edgar 24.4.13

Erdkröte im Garten   Edgar 19.5.13

Erd-Hummeln haben die Blumenwiese im Garten umgegraben   Edgar 30.5.13

Seltene Wintergäste haben Gündelbach und Umgebung als Winterquartier ausgesucht. Wahrscheinlich sind es 3 Tiere, ein Paar und ein Einzelgänger, Silberreiher. Wie Störche fressen sich ja nicht nur Frösche, sondern auch Mäuse und andere kleine Tiere. Man nennt sie Strichvögel, die meist aus kälteren Gegenden über Winter zu uns kommen, also im Gegensatz zu den meisten Störchen keinen großen Zug nach Afrika durchführen. Zudem wurden die Felder der Bioland-Landwirtschaft von Roland Bahmer nicht komplett abgeräumt. Es blieben immer Streifen stehen. Die Vögel danken es.

Edgar 26.2.13

 

 

Die Wespenspinne, eine Zuwanderin aus wärmeren Gefilden, von oben und unten und eine Blattwespe. Die Wespenspinne hat allerdings die Größe einer Hornisse. Sie ist sehr photogen und sitzt den ganzen Tag mitten auf ihrem Netz, gut geschützt durch ihre Warntracht.
 19.10.12 Edgar

Schwalbenschwanz am Sommerflieder und Kleiner Fuchs

 

 

Raupe des Schwalbenschwanzes im Garten von Edgar. Juni 12

 

Im Garten von Edgar. Frühsommer 12

Aktuelle Photos

26.6.18: Und es ist wieder Sommer geworden und was für ein Sommer. Spät ist der Frühling gekommen und gleich darauf war es sommerlich, ohne Nachtfröste, ohne Unwetter hier, in der näheren und ferneren Nachbarschaft war das oft anders. Dort gab es unwetterartige heftige Niederschläge. Obst gibt es reichlich, letztes Jahr war viel erfroren - und - es blühen wieder die Rosen. Der uralte Rosenstrauch am Haus von Kurt(t) und Christa Aisenbrey in der Katharinenstraße, die wilden Rosen im Garten die sich von allein angesiedelt haben und die gepflanzten erheben sich auch in die Höhe. Edgar

 

19.12.17: Weiße Weihnachten wird es dieses Jahr bei uns nicht geben. Aber bereits zum 2. Mal ist diesen Winter Schnee gefallen, gestern fast 5 cm. Abends war das meiste schon wieder verschwunden. Edgar

 

Herbst 15: Das Schwarzwäldertreffen der Familie Schillinger fand wieder bei herrlichem Wetter statt.

Gerhard Schillinger und Sohn mit 3-er Gespann.

Die Tochter Schillinger

Blonde Mähnen

20. April 14: Die Flurbereinigung ist beendet.

9.4.14 Edgar

24. August 13: Der Herbst naht. Die Nächte werden kühler. Das tut dem Wein gut. Die Sonne scheint ja noch reichlich, die Hundstage, also die heißen Sommertage haben ihrem Namen alle Ehre gemacht und es hat auch geregnet und soll dieses Wochenende wieder regnen. Der Natur tut es gut. In der Folge Bilder vom großen Festumzug am Sonntag 28. Juli. Dort war es sehr heiß:

Mit breitem Kreuz, Guido. Edgar 28.7.13

Die Kuh sieht nicht so oft das Sonnenlicht, aber dank Umzug wurde fleißig trainiert. 28.7.13 Edgar

rechts Armin Aisenbrey. Edgar 28.7.13

schön angebunden. Edgar 28.7.13

schön bedacht. Edgar 28.7.13

Schützinger. 28.7.13 Edgar

in der Mitte Gudrun, die Tochter von Gisela, rechts Ingrid A., die Frau von Guido. Edgar 28.7.13

Gündelbacher Frauengruppe. 28.7.13 Edgar

Esel in Begleitung. 28.7.13 Edgar

hier mit der Zwillingsschwester, beide Gärtnerinnen in Gündelbach. Edgar 28.7.13

Jakob Menauer, der alte Ortsvorsteher. Er ist mit einer Roth verheiratet, die auch zur Familie gehört.
 28.7.13 Edgar

Die Schillinger´s haben auch Ponys. Edgar 28.7.13

Am Lenkrad der Enkel von Gisela, es müßte Patrik Aisenbrey sein. Edgar 28.7.13

hart gefedert. Edgar 28.7.13

auf Urlaubsfahrt. Edgar 28.7.13

Bettina Heckh, die Tochter vom Heckh-Schmied, sie ist jetzt für längere Zeit für eine missionarische Tätigkeit in Afrika. 28.7.13 Edgar

Und der Klaus Heckh bei der Arbeit. Wir sind der selbe Jahrgang, also 49er und bleiben es. 28.7.13 Edgar

Friedhelm Aisenbrey trägt die Fahne der Feuerwehr. 28.7.13 Edgar

auch die Ensinger dürfen mitmachen und die Quetsche ist immer dabei. Edgar 28.7.13

11. Juli 13: Hochwasser ist vorbei. Jetzt ist Hochsommer und Fleckenwettkampf und wenn der etwas später anfängt, reicht es noch einmal in den Garten, das Geld wurde ja auch vergessen.

8.7.13 Edgar

Die Dorfjugend spielt lieber selber. Edgar 8.7.13

Guido A. hat dieses Jahr mit seinem Verein alles gewonnen und ist nur Zuschauer. Edgar 8.7.13

 Die Damen des Liederkranzes sind alle wieder dabei. Edgar 8.7.13

Die Zuschauertribüne ist gefüllt. Im Hintergrund das Jugendhaus. Edgar 8.7.13

Wenn Eis Mario kommt, gilt es schnell zu sein, aber vorher Geld holen. Edgar 8.7.13

Es darf geschleckt werden. Edgar 8.7.13

Die Herren des Posaunenchors kämpfen. Edgar 8.7.13

Die anderen sind dran. Rechts Annegret Aisenbrey, Frau von Armin A. Edgar 8.7.13

Der junge Schmied ist eine Schmiedin und die Schmiede befindet sich heute im Elternhaus von Alfred Aisenbrey. Es war 1945 abgebrannt und im Tausch bekam die Familie vom alten Schmied Heckh einen Bauplatz in der Reutwiesenstraße, wo jetzt Thomas A. mit Familie wohnt. Edgar 8.7.13

Makaba kam als Profi-Fußballer aus Brasilien ins Ländle und hat in Gündelbach eingeheiratet. Er arbeitet hier auf dem Sonnenhof. Edgar 8.7.13

Eine Sängerin des Kinderchors. Edgar 8.7.13

10. Juni 13: Es hat weiter geregnet am vorvergangenen Wochenende. Der Sportplatz, die Straße und die Wachtkopfhalle wurden überflutet. Mehr als 100 Liter gingen in 2 Tagen auf den Quadratmeter nieder. Im Weinbau wurde kein Schaden angerichtet. Die Gärten, Wiesen und Getreidefelder nahmen die Wassermassen problemlos auf. Nur wo es noch nackten Boden gab, vor allem auf den Maisfeldern, wurde Erde abgeschwemmt. In der folgenden Woche war es warm und der Boden hatte bereits wieder Risse und war hart wie Beton.

Am Sportplatz 1.6.13 Edgar

Straße nach Horrheim 1.6.13 Edgar

Sportplatz und Vereinsheim 1.6.13 Edgar

An der Metterbrücke in Richtung Schützingen 1.6.13 Edgar

Metterbrücke Richtung Horrheim oberhalb des Sportplatzes 1.6.13

Wachtkopfhalle Edgar 1.6.13

Sportplatz 1.6.13

Dieser Garten an der Metter ist bereits gegossen. 1.6.13 Edgar

Der Gartenteich ist gefüllt. Edgar 1.6.13

31. Mai 13: Der Gündelbach macht seinem Namen alle Ehre. Er führt so viel Wasser wie ich es noch nie erlebt habe. Der Regen hat zwar zeitweilig aufgehört, aber es soll noch weiter regnen. In der Folge einige Bilder von heute. Schaden hat das Hochwasser in Gündelbach noch keinen angerichtet. In Horrheim ist die Straße durch den dortigen Flecken für den Verkehr bereits gesperrt. Wenn es allerdings weiter regnet, kann sich das Wasser bis hierher zurückstauen.

Der Streitenbach hat seinen Weg ins Bachbett wieder gefunden.   Edgar 31.5.13

Aus dem Maisfeld quillt noch das Wasser.  Edgar 31.5.13

Aus der Wiese am Rand vom Streitenbach ist das Wasser bereits abgelaufen.   Edgar 31.5.13

Im unteren Dorf hat es noch Platz für das Wasser.  Edgar 31.5.13

Pferde können die Koppel zur Zeit nicht betreten.   Edgar 31.5.13

Der Sportplatz ist fast wieder frei von Wasser.    Edgar 31.5.13

 

Nur noch Pfützen auf dem Sportplatz.   Edgar 31.5.13

Brücke über den Gündelbach 28.1.13

Furt durch den Streitenbach Gündelbach-Schützingen

Achtung ! dort ist Horrheim

Winterruhe 13.2.13

Frühlingsboten 13.2.13

 

Der Gündelbacher Kinderchor singt beim Parkscheunenfest in Enzweihingen. Im Hintergrund Julia Aisenbrey, die im Mai in Gündelbach konfirmiert wurde. 17. Juni 12 Edgar

 

Fleckenwettkampf des FC Gündelbach im Juni. 3. von rechts Julia Aisenbrey.

 

Guido Aisenbrey beim Fleckenwettkampf des FC Gündelbach im Juni 12. Edgar

Aktuelle Nachrichten

13. Januar 19: Viele Teilnehmer kamen zur Raunachts-Wanderung auf den Wachtkopf. Die Raunächte sind ja vorbei, die Tage werden wieder länger. Dafür gibt es schon am kommenden Freitag, 18. Januar, einen Winter-Märchen-Spaziergang mit Stefanie Keller um den Hamberger See. Die Wachtkopfspatzen, die Kinder vom Liederkranz, treffen sich um 16:30 Uhr an der Alten Schule. Auf dem Wachtkopfparkplatz geht es gegen 16:45 Uhr los. Und wer anschließend noch hungrig ist; die Schwarzwälder Stube von Schillinger`s hat zum Glühweinfest geöffnet. Wir sind hier ja nicht im Schwarzwald, aber die Familie bietet Kutschenfahrten mit Schwarzwälder Pferden an. Edgar

2. Januar 19: Ein Neues Jahr hat begonnen. Die Raunächte gehen auch bald zu Ende. Unsere Vorfahren, die Kelten, hatten ja einen Mondkalender. Da war das Jahr noch kürzer und es wurden eben 12 - 13 zusätzliche Tage eingeschoben.

Am Freitag, 4. Januar um 15 Uhr ab dem Parkplatz auf dem Wachtkopf wird die Märchenerzählerin Stefanie Keller allerlei Geschichten und Märchen zu den heiligen Nächten erzählen und zudem noch über Bräuche und Riten der Raunächte berichten. Und anschließend kann man auch noch seinen Appetit in Gündelbach stillen. Der Besen, der Kachelofa, ist geöffnet und dort findet man am Spätnachmittag sicher noch einen Platz.

 

15. September 18: Und schon wieder eine neue Prinzessin für Vaihingen und damit auch für Gündelbach. Vaihingen ist ja nur eingemeindet. Aber sie muß eine eigene Marke setzen und eigene Spuren legen und diese Fußstapfen seien nicht zu groß. Wenn sie sich da nur nicht irren, die Herren.

Wie schon Carolin Klöckner, ihre Vorgängerin und jetzige  Württembergische Weinkönigin, betonte - die jungen Frauen verstehen sich als Team und nicht als Konkurrenten. Da sollte bei den Herren auch ein Umdenken erfolgen.

Und wie bei Carolin werden hier einige alte Bilder von Julia Aisenbrey gezeigt, inmitten ihrer Sportkameradinnen und ihren Mitsängern. Julia I wird nun für 2 Jahre die Weine aus Vaihingen regional und überregional präsentieren.

Und im Weinbau wird sich in Zukunft auch einiges ändern, ändern müssen. Gab es früher viele kleine Weinbaubetriebe, so findet schon lange eine Konzentration zu wenigen Großbetrieben statt, mit all den Vorteilen, aber auch den Nachteilen. Früher, bei meinen Großeltern in Neckarwestheim, war das Herbsten, die Traubenlese, immer auch ein kleines Familientreffen, Höhepunkt des Jahres.

Armin Aisenbrey, Julia´s Vater, bewirtschaftet mit seiner Familie 1 Hektar Rebfläche im Nebenerwerb. Ein früherer Sportkamerad aus Lauffen am Neckar hatte einmal gesagt, mit seinem gut 25 ar großen Wengert verdient er mehr als die Hälfte wie wenn er das ganze Jahr als Schlossermeister in seinem Betrieb arbeitet; einem Betrieb mit dem jeder Wengerter zu tun hat, sie stellen nämlich die Erd-Anker her. Übrigens war früher dort das alte Krankenhaus in Lauffen, wo ich geboren wurde. Daß Armin Vorsitzender des Weinbauvereins in Gündelbach ist, ist der Familie ja bekannt.

Und noch ein Wort zu Carolin. Beim Weinfest auf der Insel zwischen dem Neckar in Lauffen habe ich ihr gesagt, in Gündelbach reden ja alle einen mit Du an, als Königin mache ich es dann wie bei meinen Schülerinnen an der Oberstufe am Gymnasium, mit dem Vornamen und Sie. Es bleibt beim Du hat sie gemeint.

25.6.12 Fleckenwettkampf in Gündelbach Edgar

 

17.6.12 Parkhausfest in Enzweihingen Edgar

2.3.15 Liederkranz Gündelbach Wach(t)kopfspatzen Edgar 

29. August 18: Und pünktlich zum Kelterfest hier am letzten Wochenende hat sich eine Märchenfee, eine Märchenerzählerin, in Gündelbach verirrt. Aber, nachdem der Hamberger See umrundet war, hat sie doch noch den Weg über den Garten in die Kelter gefunden. Und sie will bald wieder kommen. Ich habe ja nächste Woche 3 Veranstaltungen zu meiner ersten großen Radreise, hier im Sängerheim und in der Alten Schule, und, mit dem Rad sind wir vorher unterwegs, zum Rossweiher, zum Baiselsberg und auf den Wachtkopf. Damals ging es von Brackenheim den Neckar hoch, die Donau hinunter, über Wien an den Neusiedler See, danach quer durch die Alpen über Grindelwald nach Grenoble, die Route Napoleon ans Mittelmeer, am Meer entlang bis zum Fuß an die Pyrenäen und dort über die höchsten Pässe bis an den Atlantik nach Arnaoutchot, unserem früheren Sommerdomizil. Edgar

 

 

10. Juli 18: Für Pforzheimer ein denkwürdiger Tag. Am 10.7.1968 fegte ein Tornado über Pforzheim hinweg und richtete schwere Verwüstungen an. Hier herrscht herrliches Sommerwetter, heute kurz unterbrochen, aber es hat ein wenig geregnet und das ist hoch erwünscht.

Und es gibt bald wieder ein Familientreffen. Am 18. und 19. August kommt Besuch aus den USA. Sie machen eine Radtour von der Schweiz aus bis nach Strasbourg und kommen dann am Samstag mit dem Zug hier an. Und in Gündelbach ist gerade Fischerfest. Fürs Essen und Trinken ist also gesorgt. Vielleicht gibt es auch wieder eine Wengertbegehung wie mit Kenneth, Trauben verkosten und den dazu gehörigen Wein, und, viel Zeit und Ruhe miteinander zu reden.

Am folgenden Wochenende ist dann hier wieder das Kelterfest, dieses Jahr nur am Sonntag und Montag, also das nächste Familientreffen.

Und die Krautgartenmilch, also der Honig, ist wieder eine Delikatesse. Nahrung haben die Bienen hier reichlich und die vielen Kräuter liefern viele Duftnoten. Edgar

9. November 17: Ein schöner Herbst geht zu Ende und verwöhnte uns mit vielen Sonnentagen und warmen Temperaturen. Der Frost im April hatte in den Weinbergen hier nur wenig Schaden angerichtet. Beim Obst war es sehr unterschiedlich. Manche Bäume hatten kaum Ertrag, andere, oft wenig daneben, hingen voll mit Früchten.

Der Frühsommer war ziemlich trocken. Danach kam gerade noch rechtzeitig der Regen, so daß eine reiche Ernte eingefahren werden konnte und es war warm.

Edgar

 

Wachkopf Herbst 17

Der Wachtkopf wacht ja über den Weinbergen von Gündelbach. Dies hier ist nur der Kirchturm von Gündelbach. Viele schauen ja nicht über den eigenen Kirchturm hinaus. Der Wachkopf will es tun.

Edgar 9.11.17

12. November 15: Alles geht seinen gewohnten Gang hier, der Sommer kam und blieb, der Herbst verwöhnt mit Wärme und Sonnenschein. Die Badeseen zwischen Gündelbach wurden rege benutzt.

Sonnenhof, Horrheim, Sersheim und im Hintergrund der Hohenasperg, früher der höchste Berg im Ländle, dank der Globalisierung der höchste der Welt, man ist schnell droben und braucht lang zum Herunterkommen.

Baden für Hunde verboten. Das stört hier keinen Hund und keine Pudelmütze.

20. Juni 15: Aktuelles aus Gündelbach gibt es gerade nicht. Das Frühjahr geht, mit Frühlingswetter, es ist kühl und regnerisch. Der Sommer läßt auf sich warten. Im März wurde Alfred Aisenbrey in Schützingen mit der Landesehrennadel ausgezeichnet.

 

20. April 14: Es wurde fleißig gearbeitet in Gündelbach.

9.4.14 Edgar

24.7.13: Das große Festwochenende der Gündelbacher Jubiläen naht. Am Samstag gibt es die große Mega-Party mit den "Blaumeisen" im Festzelt gegenüber dem Sportplatz. Wer keine Eintrittskarte mehr erhält, kann trotzdem von Schützingen bis Horrheim mithören und mittanzen.

Am Sonntag gibt es einen Musikalischen Frühschoppen, Mittagstisch und anschließend den großen Festumzug mit Musik und vielen Überraschungen. Wer keinen Parkplatz mehr findet, fährt am besten von Häfnerhaslach kommend auf den Wachtkopf und geht die Treppe in das Dorf hinunter.

Um 11 Uhr biete ich eine geführte Radtour an. Treffpunkt ist am Dorfbrunnen. Streckenverlauf: Alte Straße nach Schützingen; am Sattel am Waldrand darf geschoben werden, Radweg Schützingen-Illingen, Russenweg, Zachers Klingenstraße, vorbei an den Illinger Seen, durch Illingen auf dem neuen Radweg nach Vaihingen, beim Reitplatz Steg über die Enz, direkt nach dem Kraftwerk scharf rechts bis zur Gerberausstellung - durch Vaihingen über den Bahnhof nach Kleinglattbach und über den Radweg und die Straße zurück nach Gündelbach.

Meine Lederstrumpfmedaille habe ich ja bereits in Edenkoben erhalten. Bei meiner Tour letzte Woche an den Bodensee wurde ich auch wieder gegerbt. Aber es war eine Genuß-Tour, die Schwarzwälder Flüsse hinauf und hinunter ohne große Steigungen. So kamen 583 km zusammen, mit dem MTB-Tacho am Rennrad, also waren es wohl ein paar Kilometer mehr. Am Bodensee war allerdings die Hölle los. Dort macht Radfahren keinen Spaß mehr. Bilder von dort später. Nachher nur ein paar Bilder von einer Rast in Schiltach. Der Photografierte hat zwar keine Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder gegeben, aber im Netz findet er sie nie.

Am Montag findet dann der Seniorennachmittag aller Vaihinger Stadtteile statt. Die Wachtkopfspatzen des Liederkranzes zeigen ein Musical. Sketsche und die Kindergartenkinder unterhalten ebenso. Abends gibt es dann einen Dorfabend mit Auftritten der örtlichen Vereine/Gruppen.

18.7.13 Museum der Kurpfuscher. Edgar 18.7.13

Wo´s da wohl fehlt. Edgar 18.7.13

Stromer, faul oder helle. Edgar 18.7.13

 

5. Juli 13: Es ist Sommer geworden und der Garten ist gut gegossen, von der Natur. Und Sommer heißt hier, feste Feste feiern. Heute beginnt das Sportfest des FC Gündelbach mit einem Elfmeter-Schieß-Turnier. Morgen findet anlässlich des 175-jährigen Jubiläums ein Open-Air-Konzert der dortigen MGV-Chöre (Männergesangverein) in Horrheim statt, wo viele Chöre auftreten, auch mein Vaihinger Männerchor und der Liederkranz Gündelbach. Beginn 14.00 Uhr.

Um 16 Uhr beginnt auf dem Sonnenhof in Gündelbach das diesjährige Sommerfest. Abends mit Unterhaltungs- und Tanzmusik. Am Sonntag steuern um 11 Uhr Oldtimer den Sonnenhof an. Kulinarische Delikatessen und gute Weine laden an beiden Tagen ein.

In Rosswag findet am Sonntag das traditionelle Lindenfest mit großem Festumzug um 13 Uhr statt. Im dortigen renovierten Backhäusle bietet die WG (Weingenossenschaft) Rosswag auch, wie jeden Sonntag den Sommer über von 14 bis 17 Uhr, ihre Weine an. Mein Akkordeon wird mich dorthin begleiten.

Höhepunkt ist dann natürlich das Fleckenfest mit Fleckenwettkampf der örtlichen Vereine am Montagabend ab 18 Uhr auf dem Sportplatz in Gündelbach.

Die Damen des Liederkranz Gündelbach beim Fleckenwettkampf am 25.6.12.   Edgar

31. Mai 13: Frühling im Dorf und es regnet und es soll weiter regnen. Aber die Natur explodiert, zu kalt ist es ja auch nicht. In der Folge einige Bilder vom Frühjahr 13.

Der Oldtimer fuhr nur zufällig durch die Weinberge unterhalb des Wachtkopfes   Edgar 24.4.13

Am Wengerthäusle (Weinberghaus) von Viktor und Armin Aisenbrey   Edgar 24.4.13

Es blüht am Wengerthäusle   Edgar 24.4.13

Das Häusle. Beim Besuch von Kenneth gab es dort eine Weinprobe und Trauben zum Essen   Edgar 24.4.13

Der Lemberger schlägt aus   Edgar 24.4.13

Aktuelle Nachrichten gibt es im Dorf keine, oder auch viele, viele kleine Nachrichten im Flecken, wie das Dorf hier genannt wird. Und es gibt ja nicht nur den Flecken. Nach dem Krieg gab es ja auch Neubaugebiete.

Durch das internet kann man inzwischen weltweit nachforschen und nachlesen, wo die Ahnen herkommen. Ich erinnere mich noch daran, daß mein Vater Paul Aisenbrey einmal von einem Albert Aisenbrey aus Offenburg angeschrieben wurde. Albert war also einer derjenigen der sich intensiv mit der Familiengeschichte beschäftigte. Für mich war ein anderer Albert Aisenbrey maßgeblich dafür verantwortlich, daß ich nach Gündelbach gezogen bin. Wir hatten in unserer Familie keinen verwandtschaftlichen Kontakte nach Gündelbach mehr, sondern nur noch nach Häfnerhaslach, wo meine Urgroßmutter her war. Als Kind war ich noch öfters dort, in einer Familie wo noch 4 Generationen unter einem Dach wohnten.

Ich war zum ersten Mal bewußt in Gündelbach während einer großen Radtour von Brackenheim aus, an den Tagen wo der fallout von Tschernobyl auf unsere Gegend niederging. Das war sicher kein Zufall. Mein Vater war früher Elektriker im Zementwerk Lauffen am Neckar und mitverantwortlich für die Stromversorgung für Lauffen, Neckarwestheim und Umgebung. Mein Großvater mütterlichseits, Adolf Lieb, war der älteste Sohn einer Bauernfamilie in Neckarwestheim. Der Besitz war wie bei den meisten aufgrund der Realteilung in Württemberg nicht groß; also verdingte er sich als Arbeiter im Steinbruch in Neckarwestheim. Von dort bezog das Zementwerk in Lauffen seinen Rohstoff, seine Kalksteine. Adolf Lieb war aber bald Sprengmeister und Werkmeister dort und bewohnte im Steinbruch eine Werkswohnung, ein ganzes Haus. Meine Mutter wurde dort unten im Steinbruch geboren. Über ihrer Geburtsort steht also heute das Kernkraftwerk das dort im Steinbruch errichtet wurde.

Auf einer meiner späteren Fahrten über Gündelbach sah ich den Grabstein eines Albert Aisenbrey und habe vermutet, daß hier das Grab des Offenburger Albert ist. Für mich war es der letzte Anstoß von einem Ort wo ich keine verwandtschaftlichen Beziehungen hatte, das war damals Öhringen im Hohenlohischen, hierher umzuziehen. Und ich bin ja nicht der Einzige. Auch Margit wohnt hier in Gündelbach. Ihr Großvater war Schmiedemeister in Hochdorf. Ich sage ja manchmal: Wenn alle zurückkommen von der Familie, dann wird es eng in Gündelbach.

In Güglingen lebte ein Forstmeister, Otto Linck. Er war nicht nur für den Wald verantwortlich, sondern auch Dichter, Forscher und Schreiber. Ein Schwerpunkt war die Geologie. Auf Grund seiner Arbeiten dort wurde er auch zum Doktor ehrenhalber. Meinem Großvater, dem Meister vom Steinbruch in Neckarwestheim, der ja nach einer Sprengung als erster zur Überprüfung kam, brachte er bei auf was zu achten ist, wenn Fossilien zu Tage gefördert werden. Das Zementwerkmuseum in Lauffen ist voll von diesen Funden. Wissenschaftliche wertvolle Funde kamen allerdings nach Stuttgart ins Landesmuseum. Und die Arbeiter im Steinbruch waren natürlich Tage damit beschäftigt die Fossilien vor dem Zerkleinern zu retten.

Das Zementwerk hatte auch eine Bibliothek. Die Zigarrenfabrik in Lauffen machte ja irgendwann dicht. Die Schwester meines Großvaters Georg Aisenbrey, Elise, und ihr Mann hatten dort gearbeitet. Aber der Besitzer mußte ja auch beschäftigt werden und so kam er aufs Büro ins Zementwerk und richtete dort eine Bibliothek ein. Ich war sein eifrigster Leser und er hat mir auch meine Buchwünsche erfüllt.

Und wenn jemand von der Familie von nah oder fern zu Besuch nach Gündelbach kommt, wäre es schön, wenn sie oder er sich bei Heinz Aisenbrey oder bei mir melden würde. Dann gäbe es hoffentlich wieder ein großes Familientreffen.

Edgar

27.2.13

Und, anschließend ein Gedicht von Otto Linck über das Zabergäu. Das könnte genauso für hier gelten. Geändert hat sich in all den Jahren nicht viel, nur der Michelsberg müßte vom Wachtkopf ersetzt werden. Ein Kirchlein gab es dort aber keines. Das wäre dann das Frauenkloster oberhalb von Horrheim.

Neue Heimat

Dies ist das Tal, in dem ich Heimat fand:

Die Rebe sproßt aus milden Keupererden,

die kleinen Dörfer spähn aus Obstbaumgärten,

darüber steht des Bergwalds grüne Wand.

 

Nach Osten öffnet sich ein weites Tor

zu Ebenen von satten Ackerfluchten,

der schmale Fluß treibt still durch Weidenbuchten,

als Wächter steht der Michelsberg davor.

 

Sein Kirchlein mag an tausend Jahr alt sein -

die Menschen drunten leben wie vor Zeiten

in Feld und Weinberg und Alltäglichkeiten

und immer aufgelegt zu Spaß und Wein.

 

Doch hat vom Berg man eine weite Sicht

auf vieles Land zu Füßen hingebreitet;

die Nähe ist von Ferne stets begleitet

und in die Enge reicht ihr großes Licht.

 

Dies ist das Tal, dem ich mich zugekehrt;

hier möcht ich endlich wurzeln, lange bleiben,

das schöne Leben füllen, schaffen, schreiben

und langsam älter werden, wie es mir beschert.

Otto Linck

1892 Ulm - 1985 Güglingen

Skispur im Mauertal 10.2.13


Kirschbaum von Andreas Aisenbrey trägt Gündelbacher Kirchturm

Gündelbach 10.2.13

 Bruno´s Kernspaltholzreaktor 13.2.13

schottische Hochlandrinder von Christian Hangsdörfer (zur Zeit oberhalb Sonnenhof, unterm Stückle von Heinz) 13.2.13

Gündelbach im Spätsommer

Aktuelles aus Gündelbach

Unter uns gesagt, so hieß früher mein einführender Artikel in ein Partei-Blättle und später in ein Freies Blättle. Unter diesem Motto möchte ich in Zukunft auch von Gündelbach berichten, Wichtiges und Unwichtiges. Ich bin allerdings nicht in Gündelbach aufgewachsen. Meine Familie hatte auch keinen Kontakt mehr mit Gündelbach, nur noch nach Häfnerhaslach, wo meine Urgroßmutter her war.

Mein Urgroßvater, Johannes, war nach Lauffen am Neckar <ausgewandert> nachdem er eine Stelle als Arbeiter im dort frisch gegründeten Zementwerk bekam. Der Hausstand passte auf einen Leiterwagen, eine Geiß, eine <Arbeiterkuh>, war dabei und seine kleine Handharmonika. Nachdem später der Rundfunk gegründet wurde, wurde er in einer Sendung über das Radio ausgestrahlt und das war natürlich etwas besonderes und wurde immer wieder erzählt. Mein Großvater väterlichseits hat sein ganzes Leben als Schlosser im Zementwerk gearbeitet. Mein Großvater mütterlichseits, er war der Älteste seiner Geschwister, hatte als Hilfsarbeiter im Steinbruch des Zementwerks in Neckarwestheim angefangen und wurde dann schnell Spreng- und Werkmeister dort. Dort im Steinbruch direkt am Neckar waren auch die kleinen Häuser der Arbeiter und meine Mutter wurde auch dort unten geboren. Heute steht das Kernkraftwerk darüber.

Mein Vater hatte Maschinenschlosser gelernt. Nach dem Krieg gab es aber nicht für alle sofort einen Arbeitsplatz und so wurde er im Zementwerk als Elektro-Monteur angelernt. Der verantwortliche Ingenieur wohnte in einer Werkswohnung direkt gegenüber seinem Elternhaus und meine Großmutter war für das Kantinenessen im Werk verantwortlich. Er wurde schnell die 2. Kraft unter dem Ingenieur. Nach 24 1/2 Jahren kündigte er und wurde technischer Betriebsleiter in der örtlichen Ziegelei, die kurz vorher abgebrannt war und auf dem neuesten Stand wieder aufgebaut wurde und jemanden brauchte, der sich mit allem auskannte.

Und ich bin also der erste, der nichts mehr gelernt hat. Ich habe in Tübingen Biologie und Sport studiert und lange Zeit als Lehrer am Gymnasium gearbeitet und bin irgendwann wieder in Gündelbach gelandet. Aber dies ist eine lange Geschichte.

Und hier in Gündelbach steckt man zur Zeit mitten in der Lese. Es gibt ja viele Ausdrücke darüber, Herbsten wird wohl am meisten gebraucht als Wort für die Ernte der Trauben. Allerdings regnet es heute immer wieder und da wird kaum mehr gelesen. Früher war das nicht so wichtig. Es gab zwar weniger Oechsle, dafür mehr Menge, und oft hat es längere Zeit geregnet oder es gab schon Frost und die nassen Trauben wären weggefault. Die frühen Sorten sind jetzt bereits gelesen. Jetzt kommt der Trollinger und der Weiß-Riesling an die Reihe und zum Schluß der Lemberger. Und, wenn das Wetter noch ein wenig mitmacht, wird es ein besonderer Jahrgang. Die Trauben sind meist gesund, die Menge ist groß, der Zuckergehalt sehr hoch. Die Nächte waren kühl, tagsüber war es meist sonnig.

So viel für heute. Ich bin ja umgezogen. Nur 2 Häuser weiter Richtung Dorfmitte, aber es gab natürlich viel zu tun und es gäbe noch viel zu tun.

Gruß Edgar

12.10.12

Privates

25.9.18: Heute hätte meine Schwester Waltraud ihren 71. Geburtstag. Sie ist schon früh gestorben. Mir geht es gut, besser als in vielen Jahren zuvor. Man kann es ja nachlesen in meinem Buch Unter wegs von mir zu Dir. "Begrabensein bei lebendigem Leib" hat es einmal Alexander Solschenizyn beschrieben.

Und gestern konnte ich bei der Feier zum Nationalfeiertag in Brackenheim wieder viele alte Bekannte treffen und neue kennenlernen. Die Festrede hielt Muhterem Aras, die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg. Als ihr Vater die Familie aus Anatolien nachholte, sprach sie noch kein Wort Deutsch. Das Thema war: "Einheit und Heimat - die Suche nach einer gemeinsamen Identität und deren Beitrag für die Integration". Sie sprach Wichtiges aus und wenn es manchen zu ausführlich war, alles was sie gesagt hat war wichtig. Vielleicht sollte in den Schulen auch einmal Adalbert Stifter gelesen werden, z. B. Witiko.

Und anschließend gibt es immer einen Stehempfang und die Möglichkeit sich mit vielen zu unterhalten, was auch Muhterem Aras ausgiebig nutzte.

Ich selber bin ja schon lange aus der Politik ausgeschieden. Aber da kommen natürlich die Erinnerungen hoch und in wenigen Bildern möchte ich davon berichten.

Muhterem Aras bei ihrer Rede

Und wenn ich auch schon lange aus der Politik ausgeschieden bin, wichtig ist sie für mich immer noch. Im Jahr 2000 hatte ich eine Politikerin kennengelernt. Sie kam auf mich zu. Ich bin aber kein Genosse mehr - des isch doch egal - waren unsere ersten Worte. Und ich habe ihr danach viel geschrieben.

Und die Erinnerungen gehen natürlich noch tiefer. Als Lehrer hatte ich immer Probleme mir die vielen neuen Namen zu merken. Also habe ich Bilder gemacht, von der Klasse, und konnte so die Namen viel schneller lernen. Aber das Photografieren war auch ein großes Hobby. Sogar Farbbilder wurden in der Rolle selber hergestellt, das war natürlich mit viel Rechenarbeit und einem hohen Zeitaufwand verbunden. Aber so entstanden viele Porträt-Photos vor allem von Schülerinnen. Ich gehörte ja dazu und die Schüler ließen sich von mir nicht stören. Sie bekamen ja meist auch ihre Bilder.

5.7.18: Vom Winter ging's dieses Jahr sofort in den Sommer und der erinnert seither an den von 2003. Und auch eine Distel hat ein Häubchen.

Und viel ist passiert, der Garten entwickelt sich weiter, liefert die Delikatessen für die Küche, die Krautgartenmilch, also der Honig, ist ein Genuß, die Bäume hängen voll mit Früchten und alles blüht und wird umschwirrt. Ich habe mich weiterhin auch gut erholt. Ein neues Gedicht vom 29.6.18:

 

Höheres Leben

 

Der Mensch wandert durch sein Leben.

Sein Irrtum führt ihn hin zum Wissen,

Erinnerungen und ihr Beschließen,

Gedanken, die zur Weisheit führen.

 

Die prächtige Natur verschönt seine Tage,

Der Geist in ihm gewährt ihm neues Trachten

In seinem Innern, Wahrheit und höheren Sinn,

Antwort auf manch seltene Frage.

 

Dann kann der Mensch des Lebens Sinn auch kennen,

Das Herrlichste benennen, dem Höchsten

Gemäß, des Schöpfers, so sein Werk betrachten.

Und hohen Sinn als höheres Leben achten.

 

29.6.18

für eine Berlinerin vom Olgäle in Stuttgart, verändert nach

Hölder(lin) alias Scardanelli, Dichtungen nach 1806,

von Edgar, geboren links und rechts vom Neckar in Lauffen

 

19. Dezember 17: Die Rosen im Garten blühen noch. Manche Knospen warten noch. Ein weißes Häubchen ziert andere, Eine.

 

Den Wachkopf Winter 17 gibt es auch. Darin ein altes Gedicht von mir, aus Polen, Rose.

 

Rose

Rose, die Königin der Blumen,

mit Dornen schützt sie ihren Sproß

und dann mit glattem, rotem Mantel,

ihr Ziel, den beißenden Samen.

 

Die Frucht, sie dient als Nahrung

für eine große Vogelschar.

Der Samen fliegt in die weite Welt,

fällt mal hier mal dort zurück zur Erde.

 

Kleine Krabbeltierchen machen sich darüber her,

schleppen den Samen an die einsamsten Orte,

und dort, wo niemand daran glaubt,

sprießt die Rose, die Liebe erobert die Welt.

 

Die kleinen Krabbeltierchen,

sie zermartern manches Menschen Hirn,

alle Sorgen, alle Schmerzen gehen,

zieht dann die Liebe in die Welt.

 

Nicht Geld regiert mehr die Welt,

die Zeit, die gibt's im Überfluß;

unendlich wie die Kraft der Sonne

erdrückt sie den Schatten des Geldes.

 

Nicht mehr im Schatten stehen,

die, die Liebe geben.

Man kann sie nicht im Fernseher sehen,

sie leben eben.

 

Sie leben mit sich selbst im Reinen,

sie leben mit ihren Kindern.

Sie leben und lassen gedeihen

die Liebe, die dann weiterzieht.

 

Leben und arbeiten,

lieben, schreiben und erzählen,

säen und ernten,

wachsen tut es von allein.

 

Nur wer sich selber liebt,

der kann auch andere lieben,

kann erkennen die Liebe der Mutter Erde

und den Vater im Himmel sehen.

 

Der Vater im Himmel,

unserer eigenen Verstand,

den muß man erarbeiten

mit Fuß und mit Hand.

 

Er kommt nicht von alleine,

er ist nämlich schon immer da,

wir dürfen begreifen,

leben und lieben diese Welt.

 

Die Welt verändern,

nur mit der Kraft der Liebe.

Das ist unsere Aufgabe.

Das ist unser Ziel.

 

23.5.1999

Oświeçim

 

 

23. Januar 17: Kalt ist es geworden diesen Winter. Vor 8 Jahren war es noch kälter und ich war auf dem Weg an den Atlantik, mit dem Rad. Aber es ist wieder ein Buch entstanden: Voyage d´Hiver, die Winterreise.

 

12. November 15: Eine kleine Radtour über den Schwarzwald an den Kaiserstuhl und den Tuniberg und in Merdingen am Jan Ullrich Platz ein schönes Quartier.

22. Januar 15: Fest vorbei, das nächste kann kommen. Im Anschluß noch 2 Bilder mit mir vom Fest auf dem Steinbachhof, einmal im 2. Bass und im 1. Tenor.

16.11.14: Foto Junacek

9. Oktober 14:

Sonntag 16. November 2014

Fest auf dem Steinbachhof

in Gündelbach

Dazu lade ich die Familie ganz herzlich ein. Weiterhin sind der Vaihinger Männerchor, einige mütterlichseits Verwandte, ein paar ehemalige Schüler von mir, weitere Gündelbacher und die Wachtkopfspatzen, der Gündelbacher Kinderchor, eingeladen.

Am 16.11.14 ist ja Volkstrauertag und es findet in Gündelbach um 11 Uhr auf dem Friedhof eine Gedenkfeier statt. Ich singe mit dem Vaihinger Männerchor auf der Gedenkfeier in Vaihingen. Beginn daher ab 12 Uhr und Essen ab 13 Uhr, damit alle Zeit haben sich einzufinden.

Auf den Steinbachhof kommt man ja auch als Gündelbacher nicht alle Tage, dafür kommen sie dorthin oft von weither für ihre Hochzeiten und für Festveranstaltungen und Fortbildungen großer Firmen im Ländle. Der Anlaß ist jetzt ein anderer.

Vor 23 Jahren bin ich losgezogen, am 23. April 1991, und ich habe zu schreiben begonnen. Damals war es eine Radtour von Brackenheim den Neckar hoch, die Donau hinunter, zum Neusiedler See, anschließend nach Westen durch die gesamten Alpen, von Grenoble die Route Napoleon bis ans Mittelmeer, am Mittelmeer entlang bis zum Fuß der Pyrenäen und über die höchsten Pässe der Pyrenäen auf französischer Seite an den Atlantik bis nach Arnaoutchot, unserem alten Zeltplatz. Jetzt war ich zum ersten Mal allein dort. Aber es wurde danach ein Fest gefeiert zu dem ich eingeladen hatte. Außer mir waren es aber nur Franzosen, französische Paare, die über das Rad fahren oder das Boule spielen zu Freunden geworden waren. Das war dann das erste Fête de la Rénaissance.

Später wurde dann im Spätherbst im eigenen Haus in Öhringen gefeiert, wohin es mich verschlagen hatte. Und jetzt. Nach dem Fest werde ich mich wieder auf den Weg machen, wieder mit dem Fahrrad, und es werden voraussichtlich noch mehr Kilometer wie bei der ersten großen Tour.

Aber dabei sind immer Bücher entstanden. Eines, "Unterwegs von mir zu Dir", wird im Herbst in einem Münchner Verlag erscheinen. Die anderen nach und nach. Ein paar Texte daraus sollen gelesen werden und der Vaihinger Männerchor wird ein paar Lieder von seinem Konzert in der Vaihinger Peterskirche vom 4.10.14 singen und die Gündelbacher Wachtkopfspatzen treten auch auf. Mein Buch "Sommerheimat Arnaoutchot" kann man im übrigen kostenlos bei libreka nachlesen.

Eine Spendenkasse wird aufgestellt. Und der Fruchtkasten auf dem Steinbachhof, wunderbar renoviert und mit Fußbodenheizung, hat eine gute Akustik.

18.8.14

3. Mai 14:

Ein weiter Weg zum Licht ging zu Ende.

 

24. August 13: Eine lange, harte Zeit ging für mich zu Ende. Nach und nach werde ich wieder das tun können was ich dank der Obrigkeit hier seit wohl jetzt 15 Jahren nicht mehr durfte, zu publizieren. Wo anders nennt man dies Zensur.

Unten das Titelbild meines Buches: Unter wegs von mir zu Dir. Das Bild entstand während des Langtriathlons in Roth, also im Wettkampf. Vom Buch konnten bisher nur die Pflichtexemplare für die Landesbibliothek in Stuttgart und die Deutsche Nationalbibliothek gedruckt werden. Vieles weitere blieb bis heute ungedruckt.

 

15. Juli 2013: Ich habe immer Schwierigkeiten mir Namen zu merken. Beim ersten großen Familientreffen für mich in Gündelbach kannte ich nur wenige mit dem Namen und nachher auch nicht viel mehr neue Namen.

Kenneth mit Frau und einem Teil der Schützinger Linie und Dianne und ihr Mann. Und unsere Christel aus der Pfalz im Gespräch, aber die kommt aus RheinHessen, die Christel, und die, die immer da ist und wir haben noch kaum miteinander gesprochen. Wenn ich mit Heinz rede, fällt mir ihr Namen ein, sonst sagt er ihn mir. Edgar 15.7.13 und 23.9.2006

 

11. Juli 13: Der Sommer hat keine Pause gemacht heute, nur kurz Atem geholt. Morgen geht es voll weiter so wie die nächsten Feste. Am Samstag gibt es Irish und Scottish Folk  mit Colludie Stone in der Kelter in Vaihingen. Die Kelter ist ein Stützpunkt meines Männergesangvereins. Mein Akkordeon kann ich zuhause lassen. Die Gruppe hat ihr eigenes dabei, neben Fiddle, Tin Whistle, Mandoline, Gitarre, Bouzouki und Bodhran und diesmal mit Uillean Pipes, einem kleinen Dudelsack mit eher zartem Ton.

Sonntags singt mein Männerchor zum Gottesdienst auf dem Marktplatz in Vaihingen. Vielleicht müssen wir anschließend noch die Reste und das Kilkenny in unserer Kelter vertilgen. Die 1. Radsternfahrt nach Stuttgart würde auch am Sonntag stattfinden. Überall kann man nicht dabei sein. Wie am vergangenen Sonntag. Da war der Radmarathon von Viktoria Rot der von der Kurpfalz in die Löwensteiner Berge führte. Für mich waren es in der Vergangenheit aber nur 120 km zur dortigen Kontrollstelle, die von Wieslocher Radlern betreut wird, und zurück.

Sonntagsausflug nach Roßwag an der Enz. Das Lindenfest ist vorbei. Das Backhäusle in der Wassermanngasse 1 lädt jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr  zur Weinprobe ein. Edgar 7.7.13

Einladung zur Geburtstagsfeier meiner ehemaligen Schülerin Gisela, geb. Quiel, an der Pin-Wand. Edgar 9.7.13

Für Gisela

 

Es ist wirklich wahr,

Gisela wird heut 50 Jahr.

Auf dem Schönblick

kreuzten sich unsere Wege.

Sind nun wohl schon 3 Dutzend Jahre.

 

Du halfst dort die Lomba sammeln,

Hanni kann´s bezeugen.

Und bald darauf

gab´s die Ski-AG am OHG,

Bürstegg und Grindelwald gerockzockt.

 

Dein Ständchen singt Dir heut

mein Männerchor von hier

an den schönen fernen Bodensee.

The Rose

soll Dich begleiten.

 

Und wenn jemand

von den alten Akrobaten

Dich suchen wollte;

Petra wird´s wohl wissen.

Dein alter Lehrer Edgar.

 

9.7.13 + 50 = (19)63

Arbeit gäbe es genügend. In den Archiven liegen noch Berge von alten Akten unserer Familie. Das Abbild der Teilungserklärung nach dem Tod meines Urururgroßvaters Johannes am 5.12.1873 habe ich inzwischen zu Hause. Johannes wurde übrigens wie mein Großvater Georg (Schorsch) am 22. Januar geboren.

Heinz Aisenbrey, unser Fachmann für Informationstechnologie und Familie, im Hintergrund Helmut Aisenbrey.
Danke Heinz. Edgar 23.9.2006

Kenneth in Gündelbach mit Martin Aisenbrey aus Schützingen, Enkel von Alfred A. Edgar 23.9.2006

Danke Kenneth

Familientreffen in Gündelbach. Edgar 23.9.2006

2. Juli 13: Es ist Sommer. Alle Blumen blühen, im Garten und überall. Das Gießen übernimmt der Regen. Ernten muß man schon selber. In der Folge einige Bilder von heute morgen. Ich hatte letztes Jahr meine Hasselblad gegen ein digitales Kameragehäuse eingetauscht und jetzt geht alles schnell.

Licht am Ende des Tunnels. Die Zwetschgenbäume am Gündelbach wurden auf Bonsai-Format gestutzt. 2.7.13 Edgar

Morgentau. 2.7.13 Edgar

Mit Rosen bedacht (Ameisenhügel) 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

Rose 2.7.13 Edgar

 

Hummelparadies 2.7.13 Edgar

Auch die Bienen kommen zum Naschen. 2.7.13 Edgar

Hummelflug Edgar 2.7.13

Wer kann da schon widerstehen. 2.7.13 Edgar

Auch die Fliege nascht. 2.7.13 Edgar

Die Walderdbeeren laden zum Naschen ein. 2.7.13 Edgar

 Die Mieze Schindler schmeckt köstlich. 2.7.13 Edgar

Die Gurken gehen noch am (Ski-)Stock. 2.7.13 Edgar

Die Zucchini blüht bereits. 2.7.13 Edgar

 

 Der Nußbaum am Weg hat sich von allein angesiedelt. Die Schwarzerle dahinter wurde zum Bonsai gestutzt. 2.7.13 Edgar

Der Lemberger wächst bis zum Wachtkopf. 2.7.13 Edgar

Der Baldrian wächst in den Himmel. 2.7.13 Edgar

Die Ameise trägt ihre Kuh (Laus) nach oben. 2.7.13 Edgar

Wer da wohl gesponnen hat. 2.7.13 Edgar

31. Mai 13: Draußen regnet es. Warm ist es in der Stube eigentlich auch nicht. Dafür endlich Zeit, am Computer zu sitzen und ein paar Bilder hochzuladen. Das Frühjahr war angefüllt mit Gartenarbeit. Der Garten ist ja immer noch im Werden. Die Pflanzen die ich anfangs eingepflanzt hatte, hatten Jahre gebraucht, um sich zu entwickeln. Inzwischen grabe ich bei Neupflanzungen 2 - 3 Spaten tief aus, lockere darunter noch den Boden mit einem Erdbohrer und fülle das ganze Pflanzloch mit Komposterde aus. Jedes Jahr werden einige Wagenladungen Pferdemist kompostiert, die Hügelbeete wurden zu Hochbeeten, Berge von Unerwünschtem türmen sich auf. Aber der Garten ist groß und nach und nach entsteht ein neuer pflegeleichterer Teil und ein richtiger Gartenboden und der Ertrag wird immer höher und immer mehr Pflanzen- und Tierarten finden sich ein. Dieses Jahr wurde der Teich mit Folie ausgelegt, ohne Folie hatte er kein Wasser gehalten. Es sind noch einige Arbeiten am Rand zu tun, aber der starke Regen kommt gerade recht.

Und es wird immer wieder gelästert über "die größte Schande von Gündelbach". Manche Menschen haben eben noch nicht begriffen, daß ein Naturgarten auch ohne lärmende Maschinen auskommt und vieles gedeihen darf was anderswo schon ausgerottet wurde. Bei den Schnecken kenne ich allerdings auch keine Gnade, bei den Nacktschnecken. Alles, was ein Haus hat, darf aber bleiben und so gibt es immer mehr Weinbergschnecken und andere kleinere Schnecken. Auch Blindschleichen, Erdkröten, Eidechsen und vieles mehr haben sich angesiedelt und es entsteht so langsam ein natürliches Gleichgewicht. Das Weiden-Haus entwickelt sich weiter.

Zum Schluß für die Lästermäuler noch einen Satz eines anderen in Lauffen am Neckar Gebürtigen an seinen Bruder vom 7. Juni 1799: "Übrigens, wenn uns die Menschen nur nicht unmittelbar antasten und stören, so ist es wohl nicht schwer, im Frieden mit ihnen zu leben. Nicht so wohl, daß sie so sind, wie sie sind, sondern daß sie das, was sie sind, für das Einzige halten, und nicht anderes wollen gelten lassen, das ist das Übel." Edgar

Der Lemberger kämpft schon seit Jahren. Jetzt scheint er es zu schaffen.    Edgar 30.5.13

Der Gartenteich entsteht.   Edgar 30.5.13

Bald blühen wieder die Rosen.    Edgar 30.5.13

Die Stachelbeere ist vom Hohenlohischen hierher mit umgezogen.   Edgar 30.5.13

25. März 13:

Draußen schneit es und ich sitze in der warmen Stube. Das war nicht immer so. Aber ich habe darüber geschrieben. Schreiben war eine große Hilfe um vieles aufzuarbeiten.

Irgendwann kamen auch Gedichte dazu, da braucht man sich so viele Worte um etwas auszudrücken. Viele sind in meinem Buch, Unter wegs von mir zu Dir, veröffentlicht. Unten sind die 2 ersten Versuche, entstanden während Veranstaltungen, und ein späteres Gedicht eingefügt. Damals war Wahlkampf im Ländle.

Schweigen

Schweigen möchte ich

und warten.

Schweigen möchte ich,

damit ich verstehe

was in der Welt geschieht.

Schweigen möchte ich,

damit ich den Dingen nahe bin

und ihre Stimmen höre.

Schweigen möchte ich

und staunen,

was ich höre.

Sprechen möchte ich

darüber

und schreiben.

Weihnachten 1985

 

Hoffnung

Wir wissen etwas

über unser Spezialgebiet.

Wir tun,

was einseitiges Wissen

uns empfiehlt.

So dürfen wir nicht hoffen,

denn die Seele fehlt.

Wir dürfen aber hoffen,

wenn wir tun, was wir sollen,

was strebendes Wissen

uns in aller Freiheit befiehlt.

Weihnachten 1986

 

Der Einzige - die Einzige - die Einzigen


Wer hält auf die Todeslust der Völker,

Wer zerreißt den Fallstrick der Ohnmächtigen,

Wer geht nicht den Weg des Todes,

Ein jeder ist etwas für sich und frei,

Fürchtend den Augenblick und das Geschick,

das Feuer der großen Zeit,

Geh´n sie ihren Weg heiter in die Unendlichkeit.

 

Sein Zorn ist entflammt, sein Zeichen,

die Wahrheit hinunter die Leiter stieg.

Maßlos der Menschen Hand anficht das Mächtige,

mehr als sich schicket für einen Halbgott,

das heilig Gesetz übergeht und den Entwurf.

Feinde des Gesangs, klanglos aber laut,

Ungebundenes aber hasset Gott, der Retter in der Not.

 

Stillschaffend der Tag sich naht,

ruhig des Weges gehend, in der Blüte ihrer Jahre,

Kriegsgetöse übertönend, das Rettende naht.

Wächter des Gesangs und der Schrift,

Hüter des Garten Gottes

noch unerschöpft und voll mit Locken,

und ihre Kinder, die Gewißheit, daß das Gute weitergeht.

 

stark verändert nach Friedrich Hölderlin, Der Einzige, 1803 - 1806,

von Edgar Aisenbrey für Ute am 7.3.2001

(geboren links und rechts vom Neckar in Lauffen)

 

Heimat

Heimat, die ich suchte,

so manches lange Jahr.

Heimat, die ich hatte,

sie ist schon lang´ nicht mehr.

 

Heimat, die ich verließ,

der Kirschbaum am Elternhaus,

Tante´s Garten und Oma´s Hof,

sie sind schon lang´nicht mehr.

 

Neue Heimat für ein Jahrzehnt,

vom Neckar in Lauffen

zum Neckar in Tübingen,

schön war die alte Zeit.

 

Neue Heimat für ein Jahrzehnt

im schönen Brackenheim,

umrankt von Wald und Wein,

schön war die alte Zeit.

 

Suche nach Heimat für ein Jahrzehnt,

ein altes Bauernhaus in Hohenlohe,

Schäf´und Katzen

waren die besten Freund´.

 

Ein junger Frühling

bricht an im Land.

Viel Holz oben im Wald,

im Garten das erste Grün.

 

Am Fuße des Strombergs,

schönes Gündelbach,

Heimat der Väter,

Heimat für alle Zeit.

 

Hier komm´ ich her,

hier will ich bleiben,

die lange Suche,

sie ist vorbei.

 

Oben thront der Wachtkopf,

unten fließt leis´ der Bach,

hier will ich säen und ernten

und bleiben für alle Zeit.

 

Und wenn Du doch

noch kommen wolltest,

dann mußt Du kommen,

meine Suche ist vorbei.

 

Und wenn niemand kommt,

bin ich hier nie allein,

pflanze Rosen, genieß´ den Wein

und bin hier nie mehr allein.

 

Der Straßenwolf ist grau geworden,

der Strombergwolf ist frei,

singt aus voller Brust,

besingt den leisen Schmerz.

 

Der Minnesänger vom Stromberg,

der Wolf mit der Handharmonika,

singt von dem was ist,

singt von dem was war.

 

Edgar Aisenbrey

26.4.5

     

Auenwald

Die erste Tomate 2012 ist reif!

Drei Wochen später als im letzten Jahr 2011 ist endlich die erste Tomate rot geworden. Wie auf dem Bild zu sehen ist es die einzige weit und breit.

Tomaten mögen nasse Füße und einen heißen Kopf. Die nassen Füße sind durch fleißiges Gießen oder Bewässern leicht zu erreichen, aber beim heißen Kopf sind wir auf das Wetter angewiesen, und das war in diesem Juli alles andere als heiß.

 


The first tomato turned red!

Three weeks later than in 2011 the first tomato finally turned red. As you can see in the photo this is the only red tomato  far and wide.

Tomatoes like wet feet and a hot top. You can care for wet feet simply by watering the plants. Hot tops depend on the weather conditions, and these haven't been hot at all in July 2012.

That reminds me of an old joke I found in an English magazine.

 

Red Tomatoes

 A beautiful woman loved growing tomatoes, but couldn't seem to get her tomatoes to turn red. One day, she came upon her gentleman neighbor who had the most beautiful garden full of huge red tomatoes.
The woman asked the gentleman, "What do you do to get your tomatoes so red?"
The neighbor responded, "Let me tell you a secret. It sounds unbelievable, but it works. Once a week in a warm summer night I stand in front of my tomato garden naked. My tomatoes turn red from blushing so much."
Well, the woman was not convinced, but she decided to try doing the same thing to her tomato garden to see if it would work. So in a warm summer night she walked through her garden in the nude hoping for the best.
The next day the gentleman was passing by and asked the woman, "By the way, how did you make out? Did your tomatoes turn red?"
"No", she replied, "my tomatoes are still green, but my cucumbers are two inches longer."

 

Zusätzliche Informationen